A Green Tea Blog

Shiso Tee - das neue Geschmackserlebnis aus Japan

Markus Hastenpflug - Montag, Juni 20, 2016

Shiso, oder Perilla frutescence, gehört zur Familie der Minz- Pflanzen und wird in der traditionellen japanischen Küche gern zum Sushi, zum Garnieren von Salaten oder für Tenpura genutzt. Bekannt ist Shiso auch als altes pflanzliches Heilmittel.

Ganz neu ist jedoch die Anwendung als Blatttee mit seinem einzigartig süßlich-subtilen Aroma ist er ein völlig neues Geschmackserlebnis!

Shiso-Tee kann heiß oder kalt serviert werden und mindert Stress und steigert die Aufmerksamkeit – und das ohne Koffein. Er ist reich an den Zellschützenden Antioxidantien (β- Carotinen und DDC), Rosmarinsäure und Alpha Linolensäure welche allergische Reaktionen reduzieren können. Außerdem enthält Shiso auch die Vitamine B1, B2 und B6 sowie Vitamin C, E und K, Eisen, Kalzium, Magnesium, Zink und Ballaststoffe.

Seit 2003 wird der Shiso auf der japanischen Insel Shikoku nach EG-Biorichtlinien angebaut.

Koffein-frei und 100% biologisch

Verfügbar in zwei Sorten:



Aracha oder die Kunst der Teeverarbeitung

M. Wege - Freitag, Mai 20, 2016

Es mag nicht unbedingt danach aussehen, doch wer einmal vor Ort seine Nase in dieses Wölkchen halten durfte, wird zustimmen, dass der Duft des Tees frisch aus der Dämpfung am intensivsten und ein wirklich unglaubliches Erlebnis ist.

Am besten kann man diesen Duft im Aracha,  dem sogenannten Rohtee bzw. unverarbeiteten Tee wiederfinden. Doch was genau bedeutet das eigentlich?

Grüntee wird direkt nach der Ernte gedämpft, gerollt, gewalkt und leicht getrocknet, um die Fermentation zu unterbinden. Auf der KEIKO Biofarm findet diese Verarbeitung daher direkt neben den Feldern statt, um lange Wege zu vermeiden.  

Rechts im Bild sieht man, wie die Blätter sich vom frischen Blatt in den Aracha verwandeln (gegen den Uhrzeigersinn). 

Aracha ist noch nicht gesiebt und enthält daher noch gröbere Blattstücke und die Stängelchen, die später zu Kukicha verarbeitet werden.

Nach dieser kurzen Vorverarbeitung wird der Aracha den Tea-Tastern vorgeführt, die in der Erntezeit oft eine große Anzahl verschiedener Aracha-Sorten nebeneinander verkosten, die aus unterschiedlichen Tee-Gärten und von verschiedenen Varietäten stammen. Allein auf der KEIKO Biofarm wachsen mehr als 10 verschiedene Tee-Varietäten, wie zum Beispiel Benifuuki, der auch namensgebend für den fertigen Tee ist. Doch sortenreine Tees sind eher selten, da der Geschmack des Tees durch natürliche Einflüsse von einer Ernte zur nächsten selbst bei ein und demselben Feld stark variieren kann.

Die Tea-Taster sind es, die für jede Produktion neu entscheiden, in welcher Kombination und in welchem Verhältnis die Sorten gemischt werden, um den gewünschten Geschmack zu erreichen. Dazu werden Duft und Farbe der trockenen Blätter und anschließend das Aroma und der Geschmack der frisch aufgebrühten Blätter bewertet. Hierzu wird der Aracha sehr intensiv aufgegossen, um so die Besonderheiten herauszuschmecken und die Qualität zuverlässig zu bestimmen. Dank jahrelanger Erfahrung sind unsere Partner in Japan sensorisch bestens geschult, um eine verlässliche, hohe Qualität für die KEIKO Tees sicherzustellen. 

Nach der Klassifizierung im Tasting werden die Arachas entweder zur späteren Verwendung gekühlt eingelagert oder, für wie zum Beispiel Shincha, direkt weiter verarbeitet.

Aracha-Type Tees, auf Japanisch: Ara-Shiage, werden gesiebt und sortiert, jedoch gar nicht oder für bessere Haltbarkeit nur sehr leicht getrocknet.

Das KEIKO Aracha Sortiment

Der KEIKO Aracha #145, den wir seit einigen Jahren im Sortiment haben, ist ein leicht getrockneter Ara-Shiage oder Aracha Type Tee. Der neue Aracha Yakushima ist ebenfalls ein Ara-Shiage, jedoch nicht endgetrocknet, während Aracha Yume ein „echter“ Aracha ist. Er ist unsortiert und enthält noch alle Blattgrößen und Stängelchen.

Selbst Aracha Type Tees sind hierzulande noch weitestgehend unbekannt und selten zu finden. Ein völlig unverarbeiteter Aracha wie der Aracha Yume jedoch ist eine wirkliche Rarität - selbst in Japan.

Die Verarbeitungsschritte

  

                                                  

 


Natürlich biologischer Anbau nach der Akinori Kimura-Methode

M. Wege - Freitag, April 29, 2016

 

Die Teeanbauregion Kagoshima ist verhältnismäßig jung verglichen mit Anbauregionen wie Uji, die für ihre weit zurückreichenden Traditionen bekannt sind. Doch gerade diese Eigenschaft war es auch, die letztendlich dazu führte, dass der japanische Grüntee seinen Weg nach Europa fand – in Bioqualität.

 

Die Teebauern aus Kagoshima sind experimentierfreudig und offen gegenüber Neuem. So kam es, dass Hiroshi Shimodozono (damals Geschäftsführer bei Shimodozono Japan, verstorben), als er Markus Hastenpflug 1991 auf der Anuga in Köln traf, sofort begeistert war von der Idee, Bio-Tee in Japan anzubauen. Shimodozono war damit der erste japanische Teehersteller, der bereits 1992 zu kontrolliert biologischem Anbau nach EU-Standards überging sowie der erste Exporteur von Bio-Grüntee in Japan.

Hiroshi Shimodozono (Bild links) war es auch, der ein weiteres völlig neues Projekt auf der Biofarm in Gang brachte: Der Anbau von Tee nach dem Prinzip von Akinori Kimura.

Kimura hatte den natürlich biologischen Anbau im Apfelanbau entwickelt. Seine Methode geht noch einen Schritt weiter als der übliche Bio-Anbau und verzichtet gänzlich auf Düngemittel und Pflanzenschutzmittel. Es wird auf die natürliche Wurzelkraft gesetzt, und aus dem Boden selbst eine Umgebung geschaffen, in der die vorhandenen Mikroorganismen in Symbiose leben.

Die Äpfel von Kimura haben sich inzwischen den Beinamen „Miracle Apples“ erarbeitet, und die Nachfrage danach groß. Die wohl prominenteste Anhängerin ist Yoko Ono, die auch das Vorwort zu Takuji Ishikawas Buch „Akinori Kimura’s Miracle Apples“ schrieb.

Auf der Biofarm wurde diese Anbaumethode erstmals auch auf eine andere Pflanzenart angewandt. Nach 6 Jahren konnten die Teepflanzen nun erstmals beerntet werden – die Menge ist jedoch noch sehr gering: nur 95 Tüten à 50g sind von diesem feinen Sencha verfügbar. Auf dem Bild oben rechts sieht man die Kimura-Pflanzen links von Geschäftsführer Markus Hastenpflug. 

Der Tee ist normal gedämpft – also etwas weniger stark als die meisten KEIKO Tees, was zu einer eher hellen Tassenfarbe führt. Doch der Geschmack ist ein harmonisches Erlebnis aus eleganten Aromen und einem süßlich, samtigen Geschmack.
Unser Tipp: Am besten kommt das Aroma im Kaltaufguss zum Vorschein – für diesen einfach die Ziehzeit ein wenig verlängern und 1-2 Mal mit kaltem Wasser aufgießen. Anschließend noch einmal mit warmem Wasser aufgießen (60-70°C) - so kann man die volle Vielfalt der Aromen auskosten!

Auch Herr Kimura selbst hat sich schon von der Qualität des Tees überzeugt bei einem Besuch in der CHÁHO Teebar in Kagoshima, die von unseren Partnern bei Shimodozono Japan geführt wird - auf dem Foto sieht man Ihn mit Hajime Shimodozono (stellv. Geschäftsführer bei Shimodozono Japan).

 

Übrigens: Auch die Verpackung sollte etwas besonderes sein: Unsere Grafikerin Chie (links) hat dafür wie schon zuvor bei den Shincha Sets die Kalligrafie erstellt, und jedes Päckchen wurde von Hand vergoldet und nummeriert.

Verfügbar ab dem 2.5.2016 solange der Vorrat reicht!

 

Zum Weiterlesen:

Vorwort von Yoko Ono zu Takuji Ishikawas „Akinori Kimura’s Miracle Apples“     

Weiter Infos zur Akinori Kimura Methode105 kimura


Benifuuki Tee

M. Wege - Mittwoch, April 27, 2016

 

Die Heuschnupfen-Saison ist bereits im Gange, und die Pollen- und Gräser-Allergiker sind wohl die einzigen, die sich über diese ersten schönen Frühlingstage gerade nicht so sehr freuen können.

In Japan hat man ein einfaches, natürliches Mittel gefunden um die Allergischen Reaktionen in Grenzen zu halten. Da dort durch starke Aufforstung mit Zedern in der Vergangenheit besonders viele Menschen auf Zedernpollen allergisch sind, wurde untersucht wie sich der Genuss von Benifuuki Tee auf die Stärke der Symptome auswirkt.

Die Wirkung war dabei überraschend positiv, nicht nur beim Langzeit-Konsum über mehrere Monate im Voraus, sondern auch akut hat der Benifuuki Tee die Symptome deutlich reduzieren können. Das liegt am hohen Anteil eines Catechins mit dem unaussprechlichen Namen „methyliertes Epigallocatechingallat“, oder kurz EGCG3.

Seit etwa 5 Jahren haben wir den Benifuuki Tee nun im Sortiment und die Anzahl treuer Anhänger dieses Tees steigt immer mehr an. Ich freue mich jedes Mal, wenn Kunden mir am Telefon erzählen, wie Medikamente reduziert oder ganz abgesetzt werden konnten, nachdem sie den Benifuuki Tee entdeckt hatten.

Auch geschmacklich ist Benifuuki Tee hochinteressant: Er ist zwar ebenfalls ein Grüntee und eine Unterart der Teepflanze (Camellia Sinensis var. Sinensis) jedoch hat der Kultivar Benifuuki neben einer charakteristischen Herbe ein ganz eigenes, besonders blumig, duftiges Aroma.

 

Die Zubereitung

Normalerweise empfehlen wir, grünen Tee anfangs ruhig etwas stärker zu dosieren. Durch Zugabe von etwas Wasser zum fertig aufgegossenen kann man hinterher den Geschmack „korrigieren“ und ihm die Bitterkeit nehmen, wenn er doch zu stark geraten sein sollte.

 

Beim Benifuuki ist es andersherum: lieber zuerst etwas weniger Tee, eine niedrigere Temperatur und eine kürzere Ziehzeit wählen. Wenn der Tee noch zu schwach sein sollte, einfach beim nächsten Mal stärker zubereiten. Benifuuki Tee ist da besonders sensibel und einen zu stark (und dann oft recht bitter) geratenen Benifuuki zu „korrigieren“ ist schwierig, er wird zwar milder, aber die blumig-feinen Aromen sind verloren.

Je nach Zubereitung bietet Benifuuki für jeden Geschmack etwas: von fein-mild über blumig-aromatisch und zartbitter zu einem kräftig vollherben Aroma ist alles dabei. Und auch wenn es mir persönlich als „blumig-aromatisch-Trinker“ manchmal ein Rätsel ist, ist auch die kräftige vollherbe Variante sehr beliebt.

Insbesondere Kaffeetrinker wissen diese bittere Note oft zu schätzen, die passenderweise bei der zweiten Pflückung (Benifuuki No.2) am besten zum Vorschein kommt, und welche gleichzeitig auch den höchsten Koffeingehalt hat.


Auch die Variante als Grünteepulver ist hier zu empfehlen, sie ist schnell und einfach zubereitet (mit einer kleinen Menge Wasser dick anrühren, restliches Wasser dazugeben und aufschäumen – fertig!) , benötigt nur die Hälfte des Pulvers im Vergleich zu einer Portion traditionellen Matchas (oder die doppelte Menge Wasser) und enthält hauptsächlich Tee der 2. Pflückung, gibt also ebenfalls einen angenehmen Koffeinschub und ist ein optimaler Ersatz für den schnellen Kaffee am Morgen – und wirkt dabei bekömmlicher und länger als dieser.

Wer die milden Aromen bevorzugt, dem sei die erste Pflückung (Benifuuki No.1) oder die Herbstpflückung (Aki-Benifuuki) ans Herz gelegt. Die erste Pflückung ist noch etwas blumiger und hat feinere Nuancen in Duft und Aroma, die dritte Pflückung überzeugt mit mildem Geschmack bei sehr niedrigem Koffeingehalt.

hier ein paar Info's zum weiterlesen!

 

Info aktuell: Benifuuki Tee (aktualisiert!)

 

The Efficacy of Early Treatment of Seasonal Allergic Rhinitis with Benifuuki Green Tea (english)

 

EGCG3''Me Content in Various Tea Varieties (english)

 


 


Info Aktuell: Benifuuki Tee

Aktion Pro-Asyl: black or white or...?

M. Wege - Dienstag, September 08, 2015

 
  oder  oder...

Tee ist ein Getränk, das die Völker der Welt verbindet. Auf der ganzen Welt wird Tee getrunken, in verschiedensten Varianten, Sorten und Zubereitungen. Diese Unterschiede sind es, die das Thema Tee so interessant und facettenreich machen und die Faszination des Getränks ausmachen.

Das Leben ist nicht immer schwarz oder weiß, sondern vielfältig und bunt.

Dieses Bewusstsein zu stärken ist gerade in den letzten Wochen und Monaten immer wichtiger geworden, in denen immer mehr Menschen ihre Heimat, ihr Hab und Gut und ihr bisheriges Leben verlassen mussten, um hier in Europa Zuflucht zu suchen. 

Die Organisation Pro Asyl (www.proasyl.de) setzt sich für die Rechte der Menschen ein, die vor Kriegen, Gewalt, Verfolgung und Armut geflohen sind. Um dies zu unterstützen, spenden wir für jede verkaufte Schale der Artikel 545 und 546 € 2,- an Pro Asyl.

Das Angebot gilt ab sofort, bis zum 30. September 2015.

Restloser Teegenuss!

M. Wege - Mittwoch, Juli 15, 2015

Schon gewusst? Die mehrfach aufgegossenen Teeblätter der feinen Frühpflückungen (z.Bsp.: Shincha) eignen sich wunderbar als Topping für Müslis oder Yoghurt!

All die guten Wirkstoffe, die sonst auf der Strecke bleiben, werden so mit aufgenommen und geben den Speisen dazu noch ein fein-mildes Tee-Aroma.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, auch als Pesto, im Smoothie oder als Zutat im Brotaufstrich lassen sich die Blätter wunderbar verarbeiten!

 

 

Teafood: Matcha-Schoko-Crispies

M. Wege - Mittwoch, März 25, 2015

Die einfachsten Rezepte sind doch oft auch die besten:

Matcha-Schoko-Crispies


200g Matchaschokoladen-Bruch einschmelzen, ca 100g Müsli, Nüsse oder Cornflakes einrühren, sodass alles mit Schokolade bedeckt ist. Dann in kleinen Häufchen auf einem Stück Alufolie portionieren und abkühlen lassen - fertig!

Übrigens: Grünteeschokoladenbruch gibt es momentan zum Aktionspreis! Hier gehts zum Angebot.

(Wir haben selbstgemachtes Crunchy-Amaranth-Müsli verwendet)

 

Immer mal was Neues...

M. Wege - Dienstag, März 17, 2015

Die Kirschblütenschale #434 gibt es nun vorübergehend mal mit blauem Blütendekor!

 

Beim Auspacken der Geschirrlieferungen aus Japan gibt es immer mal wieder kleine Überraschungen, denn durch die Herstellung in kleinen Manufakturen und Handarbeit kann es zu kleineren oder größeren Abweichungen kommen, die mal mehr, mal weniger erfreulich sind - In diesem Fall finden wir die farbliche Abweichung ganz erfrischend!

-> Nur solange der Vorrat reicht!

€13,90 /St.

 

 

TeaFood: Grün schokolierte Erdbeeren!

M. Wege - Freitag, März 13, 2015

Das Internet hat dieses großartige Bild ausgespuckt:

Wir können zwar nicht erklären, warum wir nicht früher darauf gekommen sind, aber: Definitiv ein nachahmenswertes Projekt und gerade rechtzeitig jetzt so kurz vor der Erdbeer-Zeit!

Einfach die Grüne Bruchschokolade in einer Schüssel im Wasserbad einschmelzen (Aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade spritzt und sie nicht zu heiß wird) Erdbeeren eintunken, abkühlen lassen, genießen!


 #232-200 Günteeschokoladen-Bruch 200g, Bio                        UVP 9,95


weitere Rezeptideen gibt's hier!
 

Ice Tea - ganz easy!

M. Wege - Donnerstag, März 12, 2015

 

Nun hat auch der letzte aus der Reihe der Triangelbeutel ein neues Gewand: der Ice Tea! Bisher unter dem Namen Hot or Cold steckt er nun in einem neuen, sommerlich-frischen Gewand.

Ganz „easy“ mit kaltem Wasser aufgegossen ergibt 1 Beutel ca. 1L erfrischenden grünen Eistee ohne großen Aufwand - und wenn es doch noch mal wieder kälter wird kann man ihn auch warm genießen ;)

Bei fertigen Eistees, welche ja naturgemäß immer schon vor mehr oder weniger langer Zeit abgefüllt werden, gehen die empfindlichen Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Chlorophyll etc. durch Oxidation verloren. Vergleichen Sie einmal die Farbe in der Tasse!

Wer einen wirklich grünen Eistee in der Flasche oder Dose ohne Tricks durch Farbstoffe oder andere färbende Komponenten findet, bekommt eine Tüte KEIKO Ice Tea geschenkt!

Der Ice Tea enthält 16 Triangelteebeutel à 3g (UVP: €9,95). Und erhält sein besonderes Aroma durch Zugabe von Matcha-Pulver und einen kleinen Anteil leicht gerösteter Teeblätter.